AGB und Widerruf

Institut für tiergestützte Ausbildungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1        Unternehmensbedingungen/ Geltungsbereich der AGB
Mit diesen ABG wird die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für tiergestützte Arbeit (nachfolgend Ausbilder genannt) und dem Kunden (nachfolgend Teilnehmer genannt) geregelt.
Alle weiteren Vereinbarungen basieren auf den Grundlagen der AGB und bedürfen der Schriftform.
Vertragsveränderungen oder sonstige Vereinbarungen unterliegen den AGB des Instituts für tiergestützte Arbeit.

§2        Vertragsgegenstand
(1) Der Teilnehmer erklärt, dass er voll geschäftsfähig ist. Eine Ausbildung von minderjährigen Personen wird durch den Ausbilder nicht akzeptiert, auch nicht dann, wenn eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt.

(2) Die Ausbildung des Teilnehmers erfolgt im Rahmen eines Fernstudiums mit Praxistagen. Der Ausbilder bildet Besuchshundetrainer und/ oder Assistenzhundetrainer aus. Die alleinige Ausbildung zum Assistenzhundetrainer ist nur mit der entsprechenden Vorqualifikation zum Besuchshundetrainer und dem Nachweis von praktischer Erfahrung (6 Monate als Besuchshundetrainer) möglich.

(3) Nach dem Abschluss der Ausbildung mit dem Bestehen der Abschlussprüfung erhält der Teilnehmer automatisch auch den Trainerschein zur allgemeinen Hundeausbildung.

(4) Der Ausbilder gibt keine Garantie, dass der Teilnehmer die Abschlussprüfung der Ausbildung besteht. Dennoch arbeitet er nach besten Wissen und Gewissen im Ausbildungszeitraum aktiv mit dem Teilnehmer, um ihn umfassend auszubilden und auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.

§3        Inkrafttreten des Vertrages
(1) Durch die Einreichung einer Anmeldebestätigung des Teilnehmers beim Ausbilder entsteht eine verbindliche Ausbildungsvereinbarung. In bestimmten Fällen kann der Ausbilder die Anmeldung eines Teilnehmers ablehnen. Gründe dafür müssen durch den Ausbilder nicht angegeben werden.

(2) Der Ausbilder übersendet den Teilnehmer nach dem Eingang der Anmeldebestätigung eine Ausbildungsrahmenvereinbarung. Diese muss durch den Teilnehmer erneut unterzeichnet werden und an den Ausbilder zurückgehen.

(3) Alle Preise und Angebote des Ausbilders sind unverbindlich und freibleibend. Der Ausbilder behält sich vor, Leistungen außerhalb der Ausbildungsrahmenvereinbarung preislich an die marktüblichen Bedingungen anzupassen.

(4) Mündliche Abreden zwischen den Vertragsparteien sind unwirksam.

(5) Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Weitere Informationen finden sie in dem Passus Widerruf.

§4        Beginn und Ablauf der Ausbildung
(1) Die Regelstudienzeit beträgt 18 Monate. Bei Bedarf kann das Regelstudium um weitere 6 Monate verlängert werden. Dies ist nur in Absprache mit dem Ausbilder möglich.

(2) Ein Einstieg in die Ausbildung ist immer Quartalsweise möglich.

(3) Sollte der Ausbilder im Rahmen der Regelstudienzeit feststellen, dass der Teilnehmer das Prüfungsziel verfehlen könnte, so hat der Ausbilder die Möglichkeit, den Kursablauf gegebenenfalls anzupassen.

(4) Die Ausbildung findet an den angegebenen Standorten statt. Sollte sich eine Verlegung des Standortes ergeben, so teilt der Ausbilder dies den Teilnehmern rechtzeitig mit. Der Teilnehmer hat keine Standortwahl.

(5) Schafft ein Teilnehmer das Studium nicht in der vorgegebenen Zeit, so entfällt der ihm zugesagte Gebietsschutz.

(6) Kann ein Teilnehmer an den Praxistagen nicht teilnehmen, so verlängert sich die Studienzeit. Er kann dann die Seminarreihe an einem anderen Durchgang fortsetzen. Verpasst der Teilnehmer zum zweiten Mal die selbige Seminarreihe, so verfällt die Teilnahme.
In diesem Fall, muss sich der Teilnehmer die Lerninhalte durch Selbststudium erarbeiten.

§5        Pflichten des Teilnehmers
(1) Der Teilnehmer verpflichtet sich, die ihm gestellte Aufgaben gewissenhaft umzusetzen. Weiterführend verpflichtet sich der Teilnehmer alle Facharbeiten und Projekte selbst umzusetzen. Bei Angaben von Dritten, muss eine Quellangabe erfolgen.

(2) Der Teilnehmer verpflichtet sich, an den Praxisseminaren teilzunehmen, da diese Bestandteil der Ausbildung sind.

(3) Der Teilnehmer verpflichtet sich, bei den Praxisseminaren die Ratschläge der Ausbilder zu befolgen und umzusetzen. Weiterführend verpflichtet sich der Teilnehmer, den Unterrichtsablauf nicht zu stören.

(4) Der Teilnehmer verpflichtet sich, im vorgegebenen Zeitrahmen alle Facharbeiten, Praxistage und Trainingsaufgaben umzusetzen und abzugeben, da sonst keine Anmeldung zur Abschlussprüfung erfolgen kann.

§6        Pflichten des Ausbilders
(1) Der Ausbilder sorgt mit bestem Wissen und Gewissen für die theoretische und praktische Ausbildung des Teilnehmers.

(2) Er stellt dem Teilnehmer entsprechende Ausbildungsunterlagen zur Verfügung, kontrolliert und bespricht mit dem Teilnehmer umfassend die Facharbeiten und gibt dem Teilnehmer ein regelmäßiges Feedback zu seinem Ausbildungsstand.

(3) Der Ausbilder garantiert die Umsetzung der Praxistage und die fachliche Qualifikation der Dozenten.

(4) Der Ausbilder stellt dem Teilnehmer einen persönlichen Tutor zur Seite. Dieser betreut den Teilnehmer während der gesamten Studienzeit bei allen Fragen.

§7        Beendigung des Regelstudiums durch den Ausbilder
(1) Bei grob fahrlässigen Verhalten durch den Teilnehmer kann der Ausbilder zum Schutz des Ausbildungsbetriebes und zum Schutz der anderen Teilnehmer diesen ausschließen.

(2) Ein Ausschluss auf Grund eines grobfahrlässigen Verhaltens eines Teilnehmers entbindet den Teilnehmer nicht von der Zahlung seiner Ausbildungsgebühr.

(3) Der Ausbilder hat das Recht zur fristlosen Kündigung.

 §8        Beendigung des Regelstudiums durch den Teilnehmer
(1)Beendet der Teilnehmer aus eigenen Gründen das Regelstudium so ist das Rücktrittsrecht wie folgt geregelt:
– Bis 60 Tage vor Ausbildungsbeginn werden 30% der Gesamtsumme als Stornogebühr fällig
– Bis 30 Tage vor Ausbildungsbeginn werden 60% der Gesamtsumme als Stornogebühren fällig
Mit dem Studienbeginn sind 100% der Studiengebühren zu entrichten.

(2) Beendet der Teilnehmer das Studium während der regulären Studienzeit, dann kann keine Rückerstattung der Studiengebühren erfolgen.

(3) Zur Fristwahrung muss der Eingang der Stornierung fristgerecht erfolgen. Es zählt immer der postalische Eingang beim Ausbilder.

§9        Zahlung der Studiengebühren
(1) Nach Eingang der Anmeldung geht dem Teilnehmer eine gesonderte Rechnung mit der gesetzlich ausgewiesenen Mehrwertsteuer zu. Die Rechnung ist binnen 10 Tagen auf das Konto des Ausbilders zu begleichen.

(2) Sollte die Zahlung nicht erfolgen, hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf den Beginn des Regelstudiums. Eine nicht rechtzeitig eingehende Zahlung entbindet den Teilnehmer nicht von seiner Zahlungspflicht, die zu Beginn des Vertragsabschlusses entstanden ist.

§10      Unterbrechung der Leistungserbringung durch den Ausbilder
(1) Sollte es durch Krankheit oder höhere Gewalt zur Unterbrechung des Regelstudiums kommen, so ist der Ausbilder verpflichtet, dem Teilnehmer entsprechende Ausweichtermine anzubieten. Sollten mindestens 50% der geplanten Teilnehmer an den Praxistagen nicht teilnehmen können, so werden diese auf einen anderen Termin umgebucht. Dieser erfolgt in Absprache mit allen Teilnehmern.

(2) Entsteht durch den Teilnehmer eine Unterbrechung der Leistungserbringung, so muss der Ausbilder  keine Ausweichtermine anbieten. Die Vergütungsansprüche des Ausbilders bleiben davon unberührt.

§11      Beendigung der Ausbildung/ Zertifikatserteilung
(1) Nach der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung erhält der Teilnehmer ein Zertifikat entsprechend der von ihm gewählten Qualifizierungsform. (Besuchshundetrainer und/ oder Assistenzhundetrainer) Weiterführend erhält der Teilnehmer den allgemeinen Trainerschein.

(2) Durch die Abschlussprüfung darf der den Titel „Ausgebildeter Besuchshundetrainer und/ oder Ausgebildeter Assistenzhundetrainer  des Instituts für tiergestützte Ausbildungen tragen und damit werben.  Sollte seine Mitgliedschaft im Fachkräfte-Netzwerk enden, erlischt diese Anerkennung.

(3) Weiterführend gilt auch eine Untersagung auch für Angaben oder Bezeichnungen die auf eine Verwechslung hindeuten würden.

(4) Der Ausbilder weist zusätzlich darauf hin, dass dem Teilnehmer alle Werbe- und Verwendungsrechte mit dem Austritt aus dem Fachkräfte-Netzwerk entfallen.

(5) Eine Zuwiderhandlung wird mit einer Vertragsstrafe von 10.000,- Euro geahndet. Laut BGB kann der Teilnehmer nachzuweisen, dass ihm ein geringerer Schaden durch seine Zuwiderhandlung entstanden ist.

(6) Der Ausbilder behält sich alle Rechte an dem von ihm entwickeltem Konzept  und dem von ihm genutzten Bezeichnungen (Besuchshundetrainer des Institutes für tiergestützte Ausbildungen und Assistenzhundetrainer des Institutes für tiergestützte Ausbildungen) vor.

(7) Dem Teilnehmer ist es nicht gestattet, Schulungsunterlagen, zur Verfügung gestellte Projekte, Dokumentationen und Ausbildungsvideos an Dritte weiterzugeben oder zu vervielfältigen. Weiterführend ist es dem Teilnehmer nicht gestattet, seinen Zugang zum Fachkräfte-Netzwerk an Dritte weiterzugeben. Der Teilnehmer ist es ebenso untersagt, selbst Studienveranstaltungen in diesem Rahmen anzubieten.

Entsprechende Vertragsverletzungen werden mit einer Vertragsstrafe von 10.000 Euro geahndet.

§12 Gerichtsstand
Der Gerichtsstand ist 39104 Magdeburg